Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und eine lebendige Metropole voller Geschichte und Kultur. Bekannt sind das Brandenburger Tor, der Reichstag und der Fernsehturm am Alexanderplatz. Die Stadt bietet viele Museen, Theater, Konzerte und internationale Veranstaltungen. Gleichzeitig ist Berlin für seine Vielfalt, seine unterschiedlichen Stadtteile und sein kreatives Lebensgefühl bekannt – modern, offen und immer in Bewegung.

Berlin


Reichstagsgebäude

Das Reichstagsgebäude ist der Sitz des Deutschen Bundestages und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Besonders die gläserne Kuppel mit Dachterrasse zieht viele Besucher an; im Sommer ist auch die Wiese davor ein beliebter Treffpunkt.

Erbaut wurde der Reichstag von 1884 bis 1894 nach Plänen von Paul Wallot, als Berlin nach 1871 einen repräsentativen Parlamentssitz brauchte. Die Inschrift „Dem Deutschen Volke“ kam 1916 hinzu. Nach schweren Kriegsschäden folgten Umbauten ab 1957.

Seit 1990 tagt der Bundestag wieder im Reichstagsgebäude. Die heutige Glaskuppel entstand in den 1990er-Jahren nach Entwürfen von Sir Norman Foster; die Modernisierung war 1999 abgeschlossen.

Mit dem Bau sind wichtige Ereignisse verbunden, darunter die Ausrufung der Republik 1918 und der Reichstagsbrand 1933. Weltweite Aufmerksamkeit erhielt er 1995 durch die Verhüllung von Christo und Jeanne-Claude.

 


Schloss Bellevue

Schloss Bellevue liegt am Spreeufer im Berliner Tiergarten und ist seit 1994 der Amtssitz des Bundespräsidenten. Das klassizistische Schloss wurde ursprünglich 1785/86 als Sommerresidenz erbaut und im Laufe seiner Geschichte mehrfach umgebaut sowie nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut. Heute dient Bellevue vor allem repräsentativen Zwecken: Hier empfängt der Bundespräsident Staatsgäste, verleiht Orden und richtet offizielle Veranstaltungen aus. Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Schloss Bellevue ist der Amtssitz, nicht der private Wohnsitz des Bundespräsidenten. Eine reguläre Besichtigung ist in der Regel nicht möglich; Führungen finden nur gelegentlich und meist nach vorheriger Anmeldung statt. Wer das Schloss von außen erleben möchte, erreicht es gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, etwa über den nahegelegenen S-Bahnhof Bellevue.


CUBE Berlin

Der „Cube Berlin“ ist eines der auffälligsten modernen Gebäude rund um den Berliner Hauptbahnhof. Direkt am Washingtonplatz gelegen, wirkt der gläserne Baukörper wie ein riesiger, geschliffener Kristall: Seine gefaltete Fassade spiegelt Himmel, Spree und die umliegenden Gebäude und verändert je nach Licht und Blickwinkel ständig sein Aussehen. Von der Spree aus – mit der Moltkebrücke im Vordergrund – entsteht ein spannender Kontrast zwischen der historischen Brücke aus rotem Stein und der klaren, futuristischen Glasarchitektur dahinter. Der Cube steht sinnbildlich für das moderne Berlin: dynamisch, urban und immer in Bewegung. Im Inneren wird das Gebäude vor allem als Büro- und Geschäftsgebäude genutzt und gehört heute zu den markanten Orientierungspunkten im neuen Regierungs- und Bahnhofsviertel.


Bundeskanzleramt

Das Foto zeigt das Bundeskanzleramt im Berliner Regierungsviertel – den Amtssitz des Bundeskanzlers bzw. der Bundeskanzlerin. Die helle, monumentale Architektur mit ihren klaren Linien, den großen Glasflächen und den markanten, runden Säulen wirkt gleichzeitig streng und modern. Durch den Bildausschnitt, der von Blättern und herabhängenden Zweigen eingerahmt wird, bekommt die Szene etwas Ruhiges und beinahe Parkähnliches – als würde die Natur einen weichen Rahmen um die politische Mitte des Landes legen. Im Vordergrund steht eine dunkle Stahlskulptur, die mit ihren verschlungenen Formen einen spannenden Kontrast zur geometrischen Strenge des Gebäudes bildet. Absperrungen und der weite Vorplatz erinnern daran, dass hier nicht nur Architektur zu sehen ist, sondern ein Ort, an dem täglich Entscheidungen von nationaler Bedeutung vorbereitet und getroffen werden.


ARD Hauptstadtstudio

Das ARD-Hauptstadtstudio gehört zu den bekanntesten Medienadressen Berlins und steht für politische Berichterstattung mitten im Geschehen. Das Gebäude wirkt mit seiner rötlich-braunen Fassade und den klaren Linien modern und zugleich nüchtern, passend zu einem Ort, an dem Informationen gesammelt, geprüft und für ein großes Publikum aufbereitet werden. Das auffällige ARD-Logo an der Front macht sofort deutlich, dass hier Fernsehen und Journalismus zuhause sind. Vor dem Haus zeigt sich das typische Hauptstadtleben: Menschen gehen über die Straße, Fahrräder und Autos bewegen sich durch den Verkehr, und zwischen Alltag und Termindruck entsteht die besondere Dynamik der Stadt. Genau in dieser Umgebung, nahe an den politischen Zentren, wird im ARD-Hauptstadtstudio eingeordnet, hinterfragt und erklärt – Tag für Tag und oft unter Zeitdruck, damit die Nachrichten schnell und verständlich bei den Zuschauerinnen und Zuschauern ankommen.


Siegessäule Berlin

Die Berliner Siegessäule erhebt sich auf dem Großen Stern wie ein markanter Orientierungspunkt über dem Tiergarten. Im sanften Licht des späten Tages glänzt die goldene Figur auf der Spitze besonders intensiv und zieht den Blick unweigerlich nach oben. Gleichzeitig wirkt die Szene durch die dunklen Baumkronen am Bildrand fast wie eine Bühne: Natur rahmt das Monument ein und gibt dem Platz trotz seiner Größe etwas Ruhiges. Unten fließt der Verkehr durch den Kreisverkehr, ein vorbeiziehendes Auto hinterlässt eine leichte Unschärfe – ein kleiner Hinweis darauf, wie schnell die Stadt pulsiert. So entsteht ein Bild, das Berlin typisch einfängt: ein Stück Geschichte, das fest und unbeweglich steht, während ringsum das Leben in Bewegung bleibt.


Weltzeituhr am Alexanderplatz

Weltzeituhr am Alexanderplatz – ein echter Berliner Treffpunkt und bis heute ein beliebter Orientierungspunkt in der Innenstadt. Die große Uhr mit dem rotierenden Ring zeigt die Uhrzeiten verschiedener Städte rund um den Globus und wird von der markanten Metallkonstruktion darüber gekrönt, die an ein kleines Planetensystem erinnert. In der klaren Abendluft wirkt der Platz weit und offen: Menschen bleiben stehen, treffen sich, laufen quer über die Fläche oder schauen kurz auf die Uhr, bevor es weitergeht. Umgeben von moderner Architektur, Straßenbahndrähte im Himmel und dem typischen Großstadttrubel fängt das Bild genau diese besondere Atmosphäre ein – ein Ort, an dem Berlin international, geschäftig und gleichzeitig ganz alltäglich wirkt.


Beelitzer Heilstätten – Geschichte, Natur und Neuanfang

Ein weitläufiges, historisches Klinikgelände südwestlich von Berlin: Die Beelitzer Heilstätten erzählen mit ihren Backsteinbauten, langen Fluren und Pavillons von über 100 Jahren bewegter Vergangenheit – von der Heilstätte für Lungenerkrankungen bis hin zu Krankenhaus und Lazarett.

Heute treffen hier Denkmalschutz, verwunschene Natur und neue Nutzungsideen aufeinander. Während einige Bereiche saniert und wiederbelebt werden, stehen andere Gebäude leer – als stille Zeitzeugen. Ein besonderes Highlight: der Baumkronenpfad, der hoch über dem Boden eindrucksvolle Ausblicke auf Architektur und Wälder eröffnet.


Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Die am Breitscheidplatz gelegene Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche ist – eines der eindrucksvollsten Berliner Wahrzeichen und zugleich ein sichtbares Mahnmal der Geschichte. Der alte Turm wirkt wie eine offene Wunde aus Stein: beschädigt, unvollständig und gerade dadurch so aussagekräftig. Das Gerüst an der Seite unterstreicht, dass dieses Bauwerk nicht nur Erinnerung bewahrt, sondern auch gepflegt und erhalten werden muss. Im Hintergrund ragt der moderne Kirchturm mit seiner klaren, geometrischen Struktur auf und bildet einen starken Kontrast zur zerbrochenen historischen Silhouette. Umrahmt von Bäumen und umgeben von Stadtverkehr und Neubauten entsteht ein typisches Berliner Bild: Vergangenheit und Gegenwart stehen hier unmittelbar nebeneinander – und machen den Ort zu einem stillen, aber sehr präsenten Zeichen für Krieg, Verlust und die Hoffnung auf Frieden.


Rote Rathaus

Das Rote Rathaus wirkt in dieser Aufnahme wie eine Bühne aus Backstein, die im Abendlicht zum Leben erwacht. Die tiefrote Fassade wird von der Sonne warm angeleuchtet, und der hohe Turm setzt sich klar gegen den hellen Himmel ab – fast so, als würde er über die Stadt wachen. Gleichzeitig entsteht durch die Bäume und das dunkle Blätterdach am oberen Bildrand ein natürlicher Rahmen, der die Szene weicher macht und dem Stadtmotiv etwas Parkruhe verleiht. Im Vordergrund stehen Menschen als Schattenrisse auf der Wiese: kleine Figuren vor großer Architektur, die den Maßstab des Gebäudes erst richtig spürbar machen. So erzählt das Bild von Berlin auf leise Art – von einem Ort, an dem Politik und Geschichte zuhause sind, während draußen ganz selbstverständlich das Leben weitergeht.


Haus der Wannseekonferenz

In einer Villa am Berliner Wannsee befindet sich das Haus der Wannsee-Konferenz – heute ein Ort des Erinnerns und Lernens. Die Ausstellung zeigt, wie staatliche Stellen im Nationalsozialismus zusammenwirkten, um die Verfolgung, Deportation und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden zu planen und umzusetzen. Besucherinnen und Besucher finden hier Informationen, Einordnung und Angebote zur historischen und politischen Bildung.