Eine Komödie über Inklusion, Freundschaft und Vorurteile
Was ist schon normal? (Un p’tit truc en plus) ist eine französische Komödie aus dem Jahr 2024. Regisseur und Hauptdarsteller Artus erzählt mit viel Humor von Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. In Frankreich entwickelte sich der Film zu einem großen Publikumserfolg.
Handlung
Paulo und sein Vater haben einen Raubüberfall begangen und sind auf der Flucht vor der Polizei. Durch Zufall treffen sie auf eine Reisegruppe junger Erwachsener mit Behinderung, die gemeinsam in den Urlaub fahren möchte.
Um nicht entdeckt zu werden, gibt sich Paulo als der erwartete Teilnehmer Sylvain aus. Sein Vater spielt kurzerhand dessen Betreuer. Beide fahren mit der Gruppe in ein Ferienlager in den Bergen.
Doch ihre Tarnung ist alles andere als perfekt. Während des gemeinsamen Aufenthalts lernen Paulo und sein Vater die Menschen der Gruppe immer besser kennen – und müssen dabei auch ihre eigenen Vorurteile hinterfragen.
Was den Film besonders macht
Ein wichtiger Punkt ist die inklusive Besetzung. Neben professionellen Schauspielern wirken elf Laiendarsteller mit Behinderung mit. Der Film stellt ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten in den Mittelpunkt und verbindet das Thema Inklusion mit einer klassischen Komödiengeschichte.
Dabei geht es um Vorurteile, Freundschaft, Zusammenhalt und die Frage, was eigentlich als „normal“ gilt.
Wichtige Darsteller
Artus spielt Paulo und führte gleichzeitig Regie. Clovis Cornillac ist als sein Vater zu sehen, Alice Belaïdi spielt die Betreuerin Alice. Zur inklusiven Besetzung gehören unter anderem Stanislas Carmont, Marie Colin, Ludovic Boul, Sofian Ribes und Arnaud Toupense.
Daten & Fakten
- Jahr: 2024
- Produktionsland: Frankreich
- Regie: Artus
- Genre: Komödie
- Originaltitel: Un p’tit truc en plus
- Laufzeit: rund 99 Minuten
- FSK: ab 6 Jahren
- Deutscher Kinostart: 5. September 2024
Inklusion als zentrales Thema
Was ist schon normal? zeigt Menschen mit Behinderung nicht nur als Nebenfiguren. Sie gehören zum Mittelpunkt der Geschichte und bekommen Raum für ihre eigenen Persönlichkeiten und ihren Humor. Gleichzeitig spielt der Film bewusst mit Vorurteilen und Berührungsängsten.
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